Geschrieben von Theresa Nhật Lai Ngô am Samstag, 24. August 2024
und Sonntag, 19. Januar 2025
Jesus sah Nathanael kommen und sagt von ihm: Siehe, ein rechter Israelit, in dem kein Falsch ist. Nathanael spricht zu ihm: Woher kennst du mich? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Bevor Philippus dich rief, als du unter dem Feigenbaum warst, habe ich dich gesehen. Nathanael antwortete ihm: Rabbi, du bist Gottes Sohn, du bist der König von Israel! Jesus antwortete und sprach zu ihm: Du glaubst, weil ich dir gesagt habe, dass ich dich gesehen habe unter dem Feigenbaum. Du wirst noch Größeres sehen als das. Und er spricht zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet den Himmel offen sehen und die Engel Gottes hinauf- und herabfahren über dem Menschensohn.
Johannes 1:47–51
Eine Wahrheit, die uns übersteigt
Ich wunderte mich, wie Nathanael das wissen konnte: “Du bist der Sohn Gottes, der König Israels.” Nicht, weil ich den Inhalt der Aussage nicht glaube, das haben wir hoffentlich ein für alle mal seit Ägypten geklärt. Nein, ich zweifelte daran, dass Nathanael das tatsächlich gesagt hat. Aber weil er sich in seiner tiefsten Stunde unter dem Feigenbaum gesehen fühlte, glaubte er. Und weil er glaubte, war Gottes Geist in ihm und erfüllte ihn mit einer Erkenntnis und Wahrheit, die nicht von ihm kam und ihn überstieg.
Wüstenwege
Mein Weg bis zu dieser Erkenntnis war mühsam und bedrohlich. Alles was ich in Ägypten noch wollte, war, meinen Glauben an Gott wiederzugewinnen. Ich gab alles in Gottes Hand und vertraute Ihm, auch weil mir nichts anderes übrig blieb. Durch Seine Gnade blieb ich in Ägypten, obwohl alles dagegen sprach. Ich setzte mich Gefahren aus und Seine rettende Hand war immer über mir. Nichts und niemand konnte mir ein Haar krümmen, das war Sein Versprechen. Mein einziges Ziel: der Berg Sinai. Ich wusste, ich musste dorthin um Antworten zu finden. Und so ging ich tiefer in die Wüste, vorbei an Schlangen und Nattern, Hunden und Löwen, zur Oase des Friedens: das Katharinenkloster am Berge Sinai.
Gottesbegegnungen am heiligen Berg
Der Berg Sinai, der nach der Mehrheit der Schriftgelehrten dem Berg Horeb gleichzusetzen ist, ist der Ort, wo Elija sich den Tod wünschte, weil er realisiert hatte, dass er nicht besser war als seine Väter. Da wo Elija im leisen Säuseln Gottes Stimme vernahm und von Ihm einen neuen Auftrag erhielt. Denn es war nicht seine Zeit zu sterben (1 Kön 19).
Der Berg Sinai, wo Mose im brennenden Dornbusch von Gott berufen wurde, Gottes Gebote erhielt und den Bund mit Ihm schloss. Da wo er den lebendigen Gott begegnen durfte (Exodus 3). Vielleicht war das unterbewusst meine Hoffnung. Ich wusste nicht, was ich hier finden würde.
Das Hadern am Fuße des Berges
3 Uhr nachts. Wie ich am Fuße des Berges Sinai mit der Tatsache haderte, dass Jesus wahrer Gott ist. Dass Er als Mensch und Sohn Gottes in diese Welt gekommen ist – zu uns, um mitten unter uns zu sein. Ich haderte, aber ich, verlorenes Schaf, bestand darauf, dass Gott mich nicht im Stich lassen würde. Auf diesen heiligen Berg ging ich hoch und fühlte mich verloren, auf der Suche nach der Wahrheit, mal wieder. Auf der Suche nach Jesus.
Orions Gürtel im ägyptischen Nachthimmel
Der Mond, durch die Sonne, sichtbar in der Dunkelheit
Begleiter in der Dunkelheit
Ich lief in Begleitung von Mohammed, der seit der Abfahrt nach Sinai immer zurückhaltender wurde mich von meinem Weg abzubringen, und Yussuf, unser obligatorischer Guide. Es war still und dunkel. Die Luft war kalt, die Erde trocken und steinig. Wir liefen voran und in weiten Abständen folgten andere Kleingruppen. Der Aufstieg war gut beschildert und die Wege sicher. Alle 15-20 Minuten gab es die Möglichkeit auf einen Kamel weiterzureiten, wenn die Kräfte nachließen, oder am Kioskzelt den Durst zu stillen. Ich war andere Wanderungen in den Schweizer Alpen gewohnt und schmunzelte etwas über die Überfülle von Ruhemöglichkeiten.
Eigentlich hätten wir auch gar keinen Guide gebraucht, aber ohne Yussuf wäre es doch nicht dasselbe gewesen. Ich konnte in Ruhe auf dem Weg grübeln, warum mein Glaube an die Gottheit Jesu nicht mehr da war und wie ich Ihn wieder zurückgewinnen konnte. Die Stille der Nacht trug ihren Teil dazu bei.
Gedanken, Geistesblitze und Sternschnuppen
Ich wollte unbedingt wieder glauben. Immer wieder gingen mir die gleichen Gedanken durch den Kopf: “Jesus, bist du Gott? Ist es tatsächlich so? Bist du als Mensch auf die Welt gekommen? Gott wird Mensch?!” Als ich diesen letzten Gedanken fertig gedacht hatte zischte eine blasse Sternschnuppe über mir durch den klaren Nachthimmel. Ich blickte auf und fragte mich, ob das wirklich das war was ich vermutete. Sternschnuppen sah ich bei nächtlichen Spaziergängen als eine Art Augenzwinkern von Gott, der mir sagte, dass Er da ist und mich sieht und ich nicht allein bin. Aber war das jetzt eine Antwort auf meinen letzten Gedanken? Ich wiederholte innerlich die Worte: “Gott ist Mensch geworden.” Und siehe, da geschah es erneut: Eine zweite Sternschnuppe. Nach der dritten Sternschnuppe war meine Freude so groß geworden, dass ich nicht anders konnte, als Gott für alles zu preisen.
Gott, Herrscher über das ganze Weltall
Wer kann die Gestirne am Himmel steuern? Nur Du, mein Gott. Wer kennt und hört meine tiefsten Gedanken? Nur Du, mein Gott. Wer lässt mein Herz aufleben und erquickt es, dass es sich so erfreut an der Wahrheit? Am Wiederfinden der Wahrheit? Am Wiederfinden Jesu? Nur Du, mein Gott.
Die Freude an der Wahrheit
Es überfiel mich eine übernatürliche Freude. Mein Herz bebte auf und erwärmte sich innerlich zu einer kleinen, lodernden Flamme. Ich war wieder am Leben. Jesus war zurück. Er war nie weg und doch hat Er sich zurückgezogen, um in tieferer, intimerer Weise wiederzukommen. Ich strahlte über das ganze Gesicht und hatte nur einen Wunsch: Die gute Nachricht mit Mohammed zu teilen. Ihm zu sagen, dass es wirklich wahr ist. Dass Jesus, wahrer Gott, Mensch geworden ist. Eine unglaubliche Wahrheit, die ich nicht für mich behalten konnte. Wenige Minuten vorher herrschte noch Verwirrung und Zweifel in meinem Herzen und im nächsten Moment hatte mich Gott wieder ins Licht geführt. Monatelang ließ Er mich zappeln. Und dann, im richtigen Moment zog Er mich aus der dunklen Grube heraus.
Die Wahrheit muss gesagt werden
Als ich Mohammed, auf dem Gipfel angekommen, von den drei Sternschnuppen erzählte, schien er das Ganze nicht einordnen zu können. Seit dem Start des Aufstiegs hat sich in mir etwas Grundlegendes verändert und das ließ sich nicht nach Außen verbergen. Unfassbar, dass Gott so lebendig ist und so gehandelt hatte. Die Indizien für Sein Eingreifen waren meine Freude und meine Furchtlosigkeit, die mir Gott mit der Wahrheit schenkte. In diesem Moment, schien mein größtes Bedürfnis zu sein, das was ich glaubte zu verkünden. Zu verkünden, was nicht von mir kam. Wie Nathanael.
Alle Nationen warten auf den Sonnenaufgang
Wir warteten oben auf dem Berg im Zelt, das voll mit den Fahnen aller Nationen und Völkern geschmückt war, auf den Aufgang der Sonne. Das Zelt füllte sich nach und nach mit den verschiedensten Menschen. Es war noch kälter geworden und sehr windig, aber durch die Menge, die eng nebeneinander saß, wurde es immer wärmer. Ich war froh, dass an alles gedacht wurde, um einigermaßen angenehm in der Nacht zu warten: Schutz im Zelt, warme Wolldecken, heißer Kaffee. Jetzt hieß es wach bleiben. Ob die Sonne aufgehen wird?
Gipfel Sinai, Ägypten, Januar 2024: Das Warten
Das Zelt füllt sich. Die Sonne kommt bald.
Jesus, die wahre Sonne
Wir warteten also alle mehrere Stunden gespannt darauf, und hatten doch irgendwie die Gewissheit, dass die Sonne aufgehen wird. Aber wieso sind wir uns da so sicher? Wir sehen es oft als selbstverständlich an, dass die Sonne aufgeht. So wie wir als selbstverständlich ansehen, dass wir am nächsten Tag wieder leben und aufstehen können. So wie wir Gott als selbstverständlich ansehen, so selbstverständlich, dass wir Ihn gar nicht ansehen, Ihn ignorieren, und Seine Existenz verleugnen, obwohl Er doch so offensichtlich sichtbar vor unserer Nase ist, in allen Dingen, in uns und um uns herum. Wir sehen einfach alles, außer den Elefanten im Raum. Ist ja auch manchmal unangenehm hinzuschauen.
Bei der Sonne, ist es auch nicht empfehlenswert direkt reinzuschauen, wenn sie gerade ihre maximale Leuchtkraft zur Schau stellt. Und doch warten wir auf sie, und merken nach einer langen Dunkelheit und Kälte, wie gut uns diese Sonnenstrahlen tun, wenn sie das Gesicht oder selbst nur den Rücken berühren und wärmen.
Diese Berührung der Sonne scheint allerdings einseitig. Die Sonne berührt uns, ohne dass wir sie berühren können. Aber wenn es den wirklich gibt, der die Sonne und alle Geschöpfe geschaffen hat, soll uns Seine Sonne dann nicht daran erinnern, dass unser Schöpfer auf unsere Berührung wartet? Dass Er es ist, der sich danach sehnt von uns berührt zu werden? Aber wie berühren wir einen unsichtbaren Gott? Vielleicht indem wir uns von Ihm berühren lassen? Denn es ist ja nicht wie bei der Sonne – einseitig. Wenn ich jemanden berühre, ist derjenige garantiert auch berührt. Es lässt sich nicht vermeiden.
Jesus, du Sonne aller Sonnen. Hilf uns, dass wir uns von Dir berühren lassen. So wie wir die Sonne auf unserer Haut annehmen und sie und ihre Wärme einsaugen. Du umwirbst uns wie kein Anderer und verführst uns mit Deiner köstlichen Liebe, die besser ist als Milch und Honig, besser als jeder Wein, besser als alles was wir in dieser Welt finden können. Kein Mensch, kein anderes Geschöpf im Himmel und auf Erden, kann diesen Garten betreten, den Du für uns vorbereitet hast. Der Garten in dem Du, unser Gott, unser Schöpfer, unser Bräutigam, mit uns tanzt und isst und wir uns aneinander erfreuen dürfen. Dieser Garten, der versperrt war durch unseren Widerstand.
Gekommen, um das Licht zu sehen
Die Sonne scheint über alle Menschen
Zurück in den Garten
O Herr, lass mich diesen Garten nicht verlassen. Ich will nichts mehr als immer in Deiner Gegenwart zu leben. Du bist mein. Ist das nicht unglaublich? Du schenkst Dich mir, mein Gott. Womit könnte ich mir das jemals verdienen? Du bist einfach so großzügig und unendliche Barmherzigkeit. Niemand ist so wie du, Herr. Niemand. Du wandtest Dich von mir ab, weil ich Dich verleugnet habe. Aber Du bliebst treu, auch wenn ich untreu wurde (2 Tim 2:12-13). Als ich in Gefahr war, hast Du mich mit Deiner starken Hand herausgeholt. Du ließt mich nicht allein in der Wüste, als ich mein Leben Dir ganz anvertraute. Ich hatte ja keine Wahl mehr. Nur Du konntest mich noch befreien. Und nicht nur das, du brachtest mich wieder in den Garten zu Dir.
Kinder des Vaters im Himmel
Wir sind Deine Kinder, himmlischer, guter Vater. Ja, Du bist gut. Nichts gleicht Dir. Wir sind Dein. Ein Blick von Dir genügt. Mehr gibt es nicht, denn mehr kann es nicht geben. Und mehr braucht es nicht. Du bist mehr als genug, mein Gott. Alles was ich suche ist in Dir. Danke, dass Du mich zu Dir ziehst, immer mehr. Danke, dass Du mein Rufen zu Dir erhörst. Danke, dass Du Deinen einzigen geliebten Sohn für mich aufgeopfert hast. Für die ganze Welt. Danke, dass Du mich hältst, in Deinen heiligen Händen, mich formst und mich übers tiefe Wasser trägst. Danke, dass Du Dich in meine Herzenskrippe aus Scherben legst, und alles verwandelst und heil machst durch Deine göttliche Liebe. Danke, mein geliebter Gott, ich liebe Dich. Bitte hab Erbarmen mit mir und mit uns. Du allein kannst alles. Du allein kannst jegliche aussichtslose Lage zum Guten wenden. Du allein bist gut. An Dich allein will ich glauben. Glauben, damit ich voll und ganz Dir gehöre.
Eine Einladung zur Hochzeit der Liebe
Ich danke Dir von ganzem Herzen und mit ganzem Verstand und mit meinem ganzen Leib und meiner Seele für das größte Geschenk Dich kennen und lieben zu dürfen. Ich bitte Dich, dass Du alle Menschen berührst, sodass sie Dich kennenlernen wollen, sodass sie sich für Dich entscheiden wollen. Sich von Dir lieben lassen. Dich lieben wollen. Zu Dir gehören wollen. Ja sagen wollen zu der Frage aller Fragen. Nutze mich als Dein Werkzeug, Dein Instrument auf dem Du das Lied der Liebe spielst und Deine Braut bei Dir versammelst.
Es geht also letztendlich doch ums Heiraten.
Es geht ums Eins werden.
Meine ganze Ägyptenreise, dieser Ausflug in die Wüste, handelte letztendlich doch vom Heiraten. Aber das war keine Hochzeit wie die anderen. Am Ende mündet alles in der einen Hochzeit. Alles ist auf sie hin erschaffen. Die glorreiche Hochzeit des Schöpfers mit Seiner Schöpfung. Die Vereinigung von Mensch mit Gott. Die An-Erkennung unseres Mensch seins und die An-Erkennung Seines Gott seins. Die Erhebung des Menschen durch die freiwillige Erniedrigung Gottes mit dem einzigen Ziel: Eins sein. Der wunderbare Tausch. Der ewige Bund. So tief, so breit, so groß und verrückt ist Gottes Liebe zu uns.
Ich bin auf den Berg Sinai gegangen, um wieder an den dreifaltigen Gott glauben zu können und ich erhielt so viel mehr als das. Was Gott mir schenkte, schenkt und immer wieder schenken wird, ist sich selbst. Mehr geht nicht, und weniger will Er nicht. Er ist immer All-In. Wir haben immer Sein volles Ja zu uns.
Er gebe euch Kraft aufgrund des Reichtums seiner Herrlichkeit, dass ihr durch seinen Geist gestärkt werdet im inneren Menschen. Durch den Glauben wohne Christus in euren Herzen, in der Liebe verwurzelt und auf sie gegründet. So sollt ihr mit allen Heiligen dazu fähig sein, die Länge und Breite, die Höhe und Tiefe zu ermessen und die Liebe Christi zu erkennen, die alle Erkenntnis übersteigt. So werdet ihr erfüllt werden in die ganze Fülle Gottes hinein.
Epheser 3:16-19
Wenn Gott allmächtig ist, dann allmächtig in der Liebe.
Mein geliebter Jesus, ich danke Dir Dich kennen zu dürfen. Wenn wir annehmen wer wir sind, lässt Du uns erkennen wer Du bist. Du bist der, der mich als Erstes gerufen hat. Du bist der, der mich als Erstes gesucht hat. Du bist der, der hungert und dürstet nach mir. Der Erste, der auf mich wartet. Der Erste mit unablässig ausgebreiteten Armen. Danke, dass Du es bist, der meine Erste Liebe sein will. Danke, dass Du diese tiefe Sehnsucht in jedes Herz gelegt hast, nicht aufhören wollen zu rufen, zu suchen, zu hungern und dürsten, bis wir den gefunden haben, den unsere Seele liebt. Danke, dass Deine Sehnsucht nach uns größer ist als unsere nach Dir. Danke, dass alles auf Dich hin gerichtet ist und zu Deinem und unseren Vater führt. Unser Heil, unser Leben, unsere Hoffnung. Alles haben wir durch den Glauben an Dich. Und über alles strahlst Du mit Deinem Licht, Du Sonne der Liebe. Sei gepriesen in Ewigkeit. Amen.
Wie der Bräutigam sich freut über die Braut, so freut sich dein Gott über dich
Um Zions willen werde ich nicht schweigen, um Jerusalems willen nicht still sein,
bis hervorbricht wie ein helles Licht seine Gerechtigkeit und sein Heil wie eine brennende Fackel.
Dann sehen die Nationen deine Gerechtigkeit und alle Könige deine Herrlichkeit.
Man ruft dich mit einem neuen Namen, den der Mund des HERRN für dich bestimmt. Du wirst zu einer prächtigen Krone in der Hand des HERRN, zu einem königlichen Kopfschmuck in der Hand deines Gottes.
Nicht länger nennt man dich „Verlassene“ und dein Land nicht mehr „Verwüstung“, sondern du wirst heißen: „Ich habe Gefallen an dir“ und dein Land wird „Vermählte“ genannt. Denn der HERR hat an dir Gefallen und dein Land wird vermählt.
Wie der junge Mann sich mit der Jungfrau vermählt, so vermählt sich mit dir dein Erbauer. Wie der Bräutigam sich freut über die Braut, so freut sich dein Gott über dich.
Jesaja 62:1-5
Die Freude am Herrn ist meine Stärke. (Nehemia 8:10)
Gott ist der Herr, er ist uns erschienen,
gepriesen sei der kommt im Namen des Herrn!
Danket dem Herrn, denn Er ist gut, denn ewig währt Seine Liebe.
Die Heiden umringten mich alle, im Namen des Herrn wehre ich sie ab.
Ich werde nicht sterben, ich lebe, und künden will ich die Taten des Herrn.
Der Stein, von den Bauleuten verworfen ist geworden zum Eckstein.
Durch den Herrn ist dies alles vollbracht, ein Wunder vor unseren Augen!
Gott ist der Herr, er ist uns erschienen,
gepriesen sei der kommt im Namen des Herrn!
Aus Psalm 118
Horch! Mein Geliebter! Sieh da, er kommt. Er springt über die Berge, hüpft über die Hügel. Der Gazelle gleicht mein Geliebter, dem jungen Hirsch. Sieh da, er steht hinter unserer Mauer, er blickt durch die Fenster, späht durch die Gitter. Mein Geliebter hebt an und spricht zu mir: Steh auf, meine Freundin, meine Schöne, so komm doch! Denn vorbei ist der Winter, verrauscht der Regen. Die Blumen erscheinen im Land, die Zeit zum Singen ist da. Die Stimme der Turteltaube ist zu hören in unserem Land. Am Feigenbaum reifen die ersten Früchte, die blühenden Reben duften. Steh auf, meine Freundin, meine Schöne, so komm doch!
Hoheslied 2:8-13
Der HERR, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein Held, der Rettung bringt. Er freut sich und jubelt über dich, er schweigt in seiner Liebe, er jubelt über dich und frohlockt, wie man frohlockt an einem Festtag.
Zefanja 3:17
Musa, Mohammed, Yussuf und ich – Wir adoptierte Kinder Abrahams warten auf Dein Kommen, Jesus.
Damit ihr Kinder eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über den Bösen und den Guten.
Matthäus 5:45
Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes
wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe,
um allen zu leuchten,
die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes,
und unsre Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens.
Lukas 1:77-79